Meine Geschichte
Vom Kind, das manzum Trainingzwingen musste.
Ich war übergewichtig und stand widerwillig im Tor. Heute lebe ich vom Sport. Was dazwischen liegt, sind vor allem Fehler, die ich meinen Kunden heute erspare.
Kindheit
Der Junge im Tor
Ich stand im Tor, war übergewichtig und laut meinem Trainer trotzdem der Beste in der Mannschaft. Ich habe so gut wie alles gehalten. Nur hat es mir keinen Spaß gemacht: Meine Eltern mussten mir jedes Mal sagen, dass Training ist. Irgendwann habe ich aufgehört.
Talent hält niemanden dabei. Freude schon.

Grundschule bis 16
Basketball
In der Basketball-AG hat es zum ersten Mal Klick gemacht. Später habe ich bei den Paderborn Baskets gespielt, dritte Mannschaft, regionale Ligaspiele. Plötzlich musste mich niemand mehr erinnern, ich bin von allein hin. Mit 16 war Schluss, als sich Halle und Mannschaft änderten und die Atmosphäre nicht mehr stimmte.
Der beste Plan ist der, zu dem du freiwillig gehst.
Der Einstieg
Der erste Tag im Studio
Ein Freund hat mich mitgenommen. Ich hatte null Ahnung, und auf der Fläche stand niemand, der mich korrigiert hätte. Also habe ich mir einen Vierer-Split besorgt und danach eine Woche lang durchgehend Muskelkater gehabt.
Wer neu anfängt, braucht einen Ganzkörperplan, keinen Vierer-Split.
Die Jahre danach
Allein weitermachen
Freunde sind eingestiegen und wieder ausgestiegen, mein Schwager auch. Wer auf jemanden wartet, verschiebt, verquatscht sich oder geht am Ende gar nicht mehr. Seitdem trainiere ich allein und habe mir daraus meine eigene Routine gebaut, inklusive Kleinigkeiten wie Bauchtraining am Anfang statt am Ende.
Dein Training darf nicht davon abhängen, ob jemand anderes mitkommt.
Corona-Zeit
Die Entscheidung
Ich stand kurz vor dem BWL-Abschluss, es fehlten nur noch eine Matheprüfung und die Bachelorarbeit. Parallel hatte ich die B-Lizenz angefangen, nach dem Gedanken: Wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es nie. Ich habe mich umentschieden, weil ich mich langfristig nur in diesem Beruf gesehen habe.
Bis heute
Die Stationen
FT-Club in Bielefeld, dann Gifhorn, wo das Team nicht gepasst hat, danach ein Gesundheitszentrum in Göttingen. Aus jeder Station habe ich etwas mitgenommen. In Braunschweig bin ich angekommen, hier hat auch die Selbstständigkeit angefangen.
Eins zu eins mit Menschen arbeiten schlägt jeden Plan, den ich nur verschicke.
Heute
Ernährung ist der Hebel,den die meisten unterschätzen.
In den letzten Jahren habe ich gemerkt, wie viel mehr möglich ist, wenn man dort diszipliniert bleibt, optisch wie bei der Kraft. Meine Termine lege ich bewusst früh, weil ich damit selbst jeden Morgen aus der Komfortzone komme. Kurse, Personal Training, Ernährungscoaching: Mir geht es darum, dass Ernährung kein Ballast bleibt, sondern ein Teil deines Lebens, den du behalten willst.

Wo stehst dugerade?
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